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                             Gründung des Spielmannszuges Marl-Brassert



Mit der Gründung des Schützenvereins Marl-Brassert 1955 wurde gleichzeitig durch den Schützenbruder und Mitbegründer des Vereins Otto Wolf ein Spielmannszug aufgebaut, der heute noch besteht.

Neben dem Spielmannszug gründete sich auch ein Fanfarenzug und eine Blaskapelle; der Fanfarenzug wurde von Schützenbruder Heinz Bach, die Blaskapelle von Schützenbruder Specking geleitet.

Durch die Anschaffung der Instrumente, die sehr viel Geld kosteten, kam der Schützenverein in ernste Geldschwierigkeiten. Durch den Verkauf von Bausteinen und großzügige Spenden konnte das Schlimmste verhindert werden; Fanfarenzug und Blaskapelle wurden kurzfristig aufgelöst. Ein Teil der Instrumente des Spielmannszuges wurde von den Spielleuten selbst bezahlt, so dass der Spielmannszug weiterbestehen konnte.

Anfang 1956 übernahm Hermann Ped den Spielmannszug; Ende 1956 wurde er aber schwer krank und Willi Kersting übernahm für kurze Zeit den Tambourstab. Ebenfalls für kurze Zeit wurde Heinz Vogelsang sein Nachfolger. Im August 1957 übernahm Günter Höcker für die nächsten 25 Jahre - also bis 1982 - den Spielmannszug als Tambourmajor.

Von 1982 - 85 übernahm Helmut Hartwig den Tambourstab, von 1985 - 1990 Dieter Szmandzich, von 1990 - 2005  Stefan Stets den Spielmannszug.

13 Monate nach seiner Gründung hatte der noch junge Spielmannszug seine erste große Bewährungsprobe zu bestehen. Am 27. August 1956 um 24:00 Uhr musste bei der Fahnenweihe des BSV Marl-Brassert 1955 e.V. im Festzelt der erste große Zapfenstreich der Vereinsgeschichte gespielt werden.

Seit 2005 leitet Sandra Schumann den Spielmannszug bis dieser sich Ende 2016 auflöste. In der ersten Jahreshälfte 2017 begann die Neugründung des Spielmannzuges u. a. mit der Unterstützung von Helmut Simon.



 2017